16.12.2025
Wie lange sollte Kaminholz trocknen und von welchen Faktoren hängt die Trockenzeit ab?

Aber wie schnell erreicht nun das Holz diese geringe Restfeuchte?
Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Hartholz wie Buche oder Eiche trocknet langsamer (2–3 Jahre), brennt dafür später länger und heißer. Weichholz wie Fichte, Tanne oder Kiefer trocknet schneller (1–1,5 Jahre), brennt aber kürzer. Dicke Scheite brauchen deutlich länger als dünne zum Trocknen und gespaltenes Holz trocknet viel schneller als Rundlinge. Luftzirkulation ist der wichtigste Faktor für die Holztrocknung. Optimal ist ein windiger, regengeschützter Platz. Auch Sonneneinstrahlung beschleunigt die Trocknung. Holz sollte nicht direkt auf dem Boden liegen. Besser ist es, eine Palette darunter zu verwenden. Nicht geeignet ist als Trocknungsplatz deshalb eine luftdichte Garage oder ein Keller, denn dort schimmelt es eher.
Bei der indutriellen technischen Trocknung können die optimalen Trocknungsbedinungen so simuliert werden, das der Restfeuchtgehalt innerhalb weniger Wochen unter 20% sinkt. Dafür wird z.B. die Abwärme von Biogasanlagen genutzt.
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