16.01.2026
Kälte, niedrige Speicherstände und geopolitische Risiken treiben Europas Gaspreise nach oben

Zusätzlich belastend wirkten die vergleichsweise niedrigen Füllstände der europäischen Gasspeicher. Mit rund 52 Prozent liegen sie deutlich unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die für das Monatsende erwarteten sehr kalten Temperaturen die Phase intensiver Speicherentnahmen verlängern könnten, was die Versorgungslage weiter anspannt.
Neben wetter- und lagerbedingten Faktoren spielten auch geopolitische Risiken eine Rolle. Die angespannte Lage rund um den Iran sowie neue Drohungen der US-Regierung gegenüber Handelspartnern Teherans haben die Sorgen um das globale Gasangebot verstärkt und damit den Preisdruck zusätzlich erhöht. Insgesamt ergibt sich ein Umfeld aus hoher Nachfrage, begrenzten Reserven und geopolitischer Unsicherheit, das die jüngste Preisrally am europäischen Gasmarkt erklärt.
Zurück zur Übersicht


