03.08.2026
Holzpellets im Sommer 2026: Jetzt Brennstoff kaufen und Heizkosten sparen

Ein wesentlicher Vorteil von Holzpellets liegt in ihrer regionalen Herkunft und der hohen Versorgungssicherheit. Deutschland zählt zu den größten Pelletproduzenten Europas und verfügt über mehr als 60 Pelletwerke. Über die leistungsfähige Pelletindustrie mit einer Produktionskapazität von rund 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr, kann der überwiegende Teil des heimischen Bedarfs aus inländischer Produktion gedeckt werden. Ergänzend werden Pellets aus den Nachbarländern – insbesondere aus Österreich und Tschechien – importiert. Gleichzeitig exportieren deutsche Hersteller einen Teil ihrer Produktion. Der jährliche Verbrauch von rund 3 Millionen Tonnen in Deutschland kann somit weitgehend aus heimischer Produktion gedeckt werden und ist nur in geringem Umfang auf Importe angewiesen.
Die Herstellung erfolgt überwiegend in unmittelbarer Nähe großer Sägewerke. Als Rohstoff dienen Sägespäne, Hobelspäne und Hackschnitzel, die bei der Verarbeitung von Stammholz ohnehin anfallen. Für die Pelletproduktion müssen deshalb in der Regel keine zusätzlichen Bäume gefällt werden. Das macht Holzpellets zu einem Brennstoff, der vorhandene Ressourcen effizient nutzt und regionale Wertschöpfungsketten stärkt.
Zu den größten Produzenten in Deutschland gehört beispielsweise die ante-Gruppe, die an mehreren Standorten Pelletwerke betreibt. Allein das Werk in Bromskirchen (Hessen) verfügt über eine Produktionskapazität von rund 150.000 Tonnen Holzpellets pro Jahr. Auch die Ziegler Group in Bayern betreibt moderne Pelletanlagen mit einer Kapazität von deutlich über 100.000 Tonnen jährlich. Weitere bedeutende Hersteller sind unter anderem German Pellets Production GmbH (Nachfolgegesellschaften ehemaliger Werke), J. Rettenmaier & Söhne (JRS) sowie zahlreiche mittelständische Holzverarbeiter in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen.
Die dezentrale Struktur der deutschen Pelletindustrie sorgt dafür, dass Transportwege vergleichsweise kurz bleiben und Lieferengpässe nur selten auftreten. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern müssen Holzpellets keine langen internationalen Lieferketten über Häfen, Pipelines oder Tanker passieren. Geopolitische Krisen wie Konflikte im Nahen Osten, Sperrungen wichtiger Schifffahrtsrouten oder Förderkürzungen großer Ölförderländer wirken sich daher nicht wesentlich auf die Versorgung aus. Für Verbraucher bedeutet dies eine vergleichsweise hohe Planungssicherheit und eine geringere Abhängigkeit von den Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten.
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